Für den Laufenpark ist ein weiteres Millionenprojekt in Planung. Zwischen der zukünftigen Volksbank und dem neuen E-Center soll ein Zentrum für Gesundheitsdienstleistungen entstehen. Der Investor würde hier gerne Arztpraxen und eine Apotheke unterbringen. Der Stadt liegt bereits eine Bauvoranfrage vor.
Investoren planen im Laufenpark die Errichtung eines Gesundheits-Dienstleistungszentrums. Es soll an Stelle des Getränkemarkts entstehen, der Anfang 2010 in das neue E-Center umzieht. Dies bestätigte auf Anfrage dieser Zeitung Richard Hilpert, einer der vier Teilhaber der Grundstücksgesellschaft Laufenpark GdbR. Die Grundstücksgesellschaft hat bei der Stadtverwaltung bereits eine Bauvoranfrage eingereicht, die am 23. November im Bauausschuss behandelt wird.
Die Pläne stehen in Zusammenhang mit dem Neubau des neuen E-Centers, das in der ersten Jahreshälfte 2010 in Betrieb geht. In das 14,5 Millionen Euro teure neue Handelszentrum zieht auch der E-Getränkemarkt ein, der bisher noch im Gebäude Laufenpark 16-18 untergebracht ist. Die Grundstücksgesellschaft Laufenpark will diese Veränderung zu einer deutlichen Aufwertung ihrer Immobilie nutzen. Der bisher vom Getränkemarkt genutzte 750 Quadratmeter große Gebäudeteil soll zu einem zweigeschossigem Geschäftshaus umgebaut werden. Hilpert würde hier gerne Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich unterbringen.
Neben dem E-Getränkemarkt und einer Filiale der Textilienkette NKD beherbergt das Geschäftshaus bisher schon ein Optikfachgeschäft und ein Fitness-Studio mit Saunabetrieb. Diese Struktur soll durch Arztpraxen und eine Apotheke ergänzt und zu einem Gesundheitszentrum ausgebaut werden. Hilpert: „Wir führen derzeit Gespräche mit Ärzten und Apothekern, die Verhandlungen sind aber noch nicht abgeschlossen.“ Ob die Pläne also aufgehen, ist noch nicht sicher.
Zunächst will die Grundstücksgesellschaft Laufenpark die baurechtliche Situation abklären. Bei der Stadtverwaltung wurde deshalb eine Bauanfrage eingereicht, sagt Hilpert. Der Punkt soll in der nächsten Sitzung des Bauausschusses am 23. November behandelt werden. Die Investitionssumme beziffert Hilpert auf „einen Betrag, der die Million deutlich überschreitet“. Das Vorhaben wäre also nach dem laufenden Neubau des E-Centers und dem beantragten Neubau des Volksbank-Kundenzentrums das dritte Millionenprojekt in diesem Abschnitt des Laufenparks.
Sicher ist laut Hilpert bereits, dass sich das Max-Fitness-Center von derzeit 800 auf 1200 Quadratmeter vergrößern und einen Teil des neuen Obergeschosses nutzen würde.
Hilpert sieht gute Voraussetzungen für die neue Ansiedlung: „Der Laufenpark ist inzwischen ein absoluter Selbstläufer geworden!“ Neue hochwertige Dienstleister würden die Struktur des immer noch hauptsächlich durch Einzelhandel geprägten Gebiets weiter aufwerten und zusätzliche Kunden anziehen. Hilpert: „Der Laufenpark würde so noch farbiger und interessanter.
SÜDKURIER, Markus Vonberg
|