Mit gleich 20 symbolischen Spatenstichen wurde am gestrigen Freitagmorgen die Bauphase des Bürgerhauses Nord in Rotzel eröffnet. Die eigentlichen Bauarbeiten werden am Montag beginnen und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, erklärte der Laufenburger Bürgermeister Ulrich Krieger in seiner Ansprache.
Mit gleich 20 symbolischen Spatenstichen wurde am gestrigen Freitagmorgen die Bauphase des Bürgerhauses Nord in Rotzel eröffnet. Die eigentlichen Bauarbeiten werden am Montag beginnen und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, erklärte der Laufenburger Bürgermeister Ulrich Krieger in seiner Ansprache.
26 Jahre nachdem die Idee aufgekommen war, das alte Rathaus in Rotzel abzulösen, wird diese nun Wirklichkeit werden. Peter Haselwander vom Lauchringer Architekturbüro erklärte, dass innerhalb einer Woche die Aushubarbeiten abgeschlossen seien, nach etwa zehn Wochen solle der Rohbau stehen. Danach werden die Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten folgen, bevor mit dem Innenausbau begonnen werden kann.
An den Bauarbeiten, so Ortsvorsteher Manfred Ebner, werde von den Rotzlern eine nicht unerhebliche Eigenleistung erbracht. „Der ganze Ort hilft und steht bereits in den Startlöchern!“, betont der selbsternannte „Abteilungsleiter Eigenleistungen“.
Dem Bau weichen musste bereits ein Schuppen, weiter wird das „Milchhüsle“ inklusive des Schlachthofs abgerissen werden. Bedingt durch das Gelände können alle drei Ebenen des Bürgerhauses durch eigene Eingänge ohne Fahrstuhl barrierefrei erreicht werden.
Finanziell unterstützt wird das Bauvorhaben, dessen Kosten auf etwa 1,7 Millionen Euro geschätzt werden, durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum. 700 000 Euro schieße das Land zu, dies sei der größte Zuschuss innerhalb des Landkreises, erklärte Krieger voller Stolz. Die restlichen Kosten werden von der Gemeinde Laufenburg zum größten Teil über Kredite finanziert. Die beiden von Krieger festgelegten Ziele sind die Einhaltung des finanziellen Rahmens, sowie die Einhaltung der Bauzeit ohne jegliche Unfälle, „so dass wir am Ende des Jahres erneut feiern können.“
Insgesamt leiteten mit dem Bürgermeister, den Architekten und Planern, den Gemeinde- und Ortschaftsräten, einigen städtischen Mitarbeitern und den Handwerkern 20 Personen mit dem Griff zur Schaufel den Beginn der Arbeiten ein.
SÜDKURIER, Text und Foto David Lutz
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